
Rheinland-Pfalz ist in weiten Teilen ländlich strukturiert. Statt Großstädte und Ballungsräume prägen Ober- und Mittelzentren mit weiten Einzugsgebieten das Bild. Nicht selten sind ganze Regionen sternförmig auf eine einzige Stadt ausgerichtet. Umso wichtiger ist das seit 1996 kontinuierlich auf- und ausgebaute Netz der RegioLinien im Takt: Schnelle, bequeme Busverbindungen zwischen den regionalen Mittelzentren, die das Zugangebot ergänzen und dort ersetzen, wo es keine Bahnstrecken gibt. Pro Jahr investieren die beiden dafür zuständigen Zweckverbände Schienenpersonennahverkehr Nord und Süd rund 8,5 Millionen Euro in ihren Betrieb und Unterhalt, davon 5,5 Millionen allein im Norden, wo das Bahnnetz weniger dicht ist als im Süden des Landes.

Das Besondere: RegioLinien fahren an allen Tagen der Woche – auch samstags und sonntags – in der Regel im Stundentakt. Von früh am Morgen bis abends nach Ladenschluss. So kommt jeder bequem vom Land in die Stadt – oder umgekehrt. Zum Shoppen und Bummeln, zur Schule, zur Arbeit oder raus ins Grüne. Und das meist auf dem direktesten Weg. Gefahren wird bis auf wenige Ausnahmen mit komfortablen Überlandbussen, die normalerweise auch Platz für Gepäck oder den Kinderwagen bieten. Und natürlich sind Abfahrts- und Ankunftszeiten auf die Zugverbindungen im Takt abgestimmt. Von der Straße auf die Schiene und umgekehrt – so funktioniert ein gut durchdachtes vernetztes Nahverkehrskonzept. Auch ohne Auto.
Und noch eins haben alle RegioLinien gemeinsam: Sie fahren durch landschaftlich besonders reizvolle Gegenden. Von der Stadt mitten in die Natur – einsteigen und entdecken! Warum also nicht am Wochenende das Auto einfach mal stehen lassen und die Schönheit von Eifel, Hunsrück, Rheinhessen, Pfalz und Westerwald ganz entspannt aus einer völlig neuen Perspektive genießen?
Die oben abgebildete Karte zeigt Ihnen das Streckennetz 'RegioLinien in Rheinland-Pfalz' in einer Adobe Flashanwendung.
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