

Auf der alten Schmalspurstrecke der Brohltalbahn zwischen Brohl am Rhein und Engeln in der Eifel fährt der Vulkan-Express ganz gemächlich in rund 90 Minuten durch eines der landschaftlich schönsten Seitentäler des Rheins: Mit nur einem Meter Spurweite vorbei an Mühlen, Burgen und interessanten Industriedenkmälern aus der Zeit des Lava- und Trass-Abbaus in der Region. Besonders malerisch: der alte Fachwerkbahnhof von Burgbrohl. Besonders faszinierend: der 120 Meter lange Viadukt bei Bad Tönnistein, der das Tal in 12 Metern Höhe überquert. Und natürlich der knapp 100 Meter lange Tunnel direkt dahinter. Zum einzigartigen Erlebnis wird die Fahrt auf der Brohltalbahn vor allem bei schönem Wetter im Frühling und Sommer: Dann sitzen Sie mit etwas Glück im offenen Wagen und fahren mit freiem Rundum-Panoramablick durch die blühende Landschaft. Erkundigen Sie sich auch nach den vielen tollen Themenfahrten, die das ganze Jahr über stattfinden. Es lohnt sich!
Unser Tipp: Erkunden Sie die reizvolle Umgebung von den Stationen der Brohltalbahn aus auf den Geopfadrouten der Region. In Niederzissen zum Beispiel, wo der Geopfad Mittleres Brohltal über einen 300 Meter hohen echten Vulkankegel führt. Hier leben Tiere, die es sonst nirgendwo in Deutschland gibt – unter anderem 640 Schmetterlingsarten und flügellose Ur-Insekten, die eigentlich schon mit den Dinosauriern ausgestorben sind. Oder wandern Sie vom kleinsten Bahnhof Deutschlands in Bad Tönnisstein zum berühmten Kloster Maria Laach am romantischen Laacher See. Alle vier Geopfade sind bequem angelegte und landschaftlich besonders schöne Rundwanderwege, die Sie in einer spannenden und erholsamen Tagestour wieder zur Brohltalbahn zurückführen.